07:38:28 13.03.2019

»Jetzt geht’s um die Worscht …«

Ach du liebe Zeit, schon wieder geht eine Saison zu Ende. – Und wie!!!
Mit einem Basketballknaller, wie man ihn lange nicht gesehen hat. Es geht am letzten Spieltag der DBBL eindeutig »um die Worscht«. Es gibt jetzt kein Wenn und kein Aber, es gibt nur »Do or Die«. Und das ganze Spektakel spielt sich nicht an der Spitze der Tabelle ab – da hat Herne längst für klare Verhältnisse gesorgt – nein, es geht am Tabellenende so turbulent zu.
Drei Mannschaften können noch absteigen, eine kann noch ihren sicher geglaubten Playoff-Platz verlieren.
Braunschweig, Saarlouis oder Chemnitz – wen trifft es diesmal, wer muss in die ungeliebte Zweite Liga?
Die Ausgangssituation: Braunschweig hat 10 Punkte, Saarlouis 9 und Chemnitz 8. Saarlouis spielt in der Stadtgartenhalle gegen Braunschweig, Chemnitz zuhause gegen Nördlingen.
Die möglichen Varianten:
  1. Chemnitz verliert zuhause: Dann bleiben Saarlouis und Braunschweig in der Liga, Nördlingen nimmt an den Playoffs teil.
  2. Chemnitz gewinnt und Braunschweig gewinnt: Saarlouis steigt ab, Nördlingen gibt seinen Playoff-Platz an Braunschweig ab, da diese den direkten Vergleich gegen Nördlingen gewonnen haben.
  3. Chemnitz gewinnt und Saarlouis gewinnt: Braunschweig steigt ab, Nördlingen nimmt an den Playoffs teil.
Hört sich komplizierter an als es ist. Die einzig sinnvolle Variante aus Sicht der Saarlouis Royals heißt Braunschweig schlagen und sich nicht »die Worscht vonn da Schmier holle losse«.
»Die Halle wird am Samstag voll wie nie in dieser Saison, und wer sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen möchte, sollte sich beeilen, am besten Karten auf der Geschäftsstelle im Vorverkauf sichern«, so Karl Heinz Becker, der 1. Vorsitzende des Vereins. (Die neue Geschäftsstelle der Royals finden sie in der Industriestraße 20 in Saarlouis.) –
Braunschweig hat sich in dieser Saison stetig verbessert und gilt als gefährliche Mannschaft. Am letzten Wochenende, beim Heimspiel gegen Göttingen, traf sie der gefürchtete Blackout. Sie wurden von Göttingen regelrecht überrollt. Viel Arbeit also in dieser Woche für die erfahrenen Coaches Kortmann und Steinwerth. Von daher sollte am Samstag beim »Endspiel« niemand mit einem schwachen Braunschweiger Team rechnen. Die werden alles geben! Von der ersten bis zur letzten Minute!
Ein großes Plus der Royals sind wieder einmal die Zuschauer. »Wir rechnen mit über 1.000 Zuschauern«, so Sascha Schmidt, Manager der Royals. »Das hatten wir zuletzt beim Länderspiel im vorletzten Jahr. Wir alle sind einerseits sehr angespannt, freuen uns andererseits natürlich über den Publikumszuspruch und das Interesse an unserer Mannschaft. Die Stadt, der Kreis, ja das ganze Saarland wünschen sich, dass wir in der Ersten Liga bleiben und unseren Fans auch in Zukunft beste Basketballkost in Saarlouis bieten können.«
Hannah Jahn, Publikumsliebling und verletzter Sonnenschein der Royals, schickte während der Woche eine E-Mail, wo sie sich für den Zuspruch und die zahlreichen guten Genesungswünsche bedankt und betont, dass sie sich bei den Royals extrem wohlgefühlt hat. Sie sagt den »besten Fans der Liga« herzlichen Dank für die vielen tollen Stunden in Saarlouis, die sie sicher niemals vergessen wird. Die Fans bedanken sich im Gegenzug bei einer der liebenswürdigsten, aufrichtigsten und geradlinigsten Spielerinnen, die je das Trikot der Royals getragen haben. Danke für alles, Hannah Jahn!!! –
Nun ist es bei den Royals im Moment so, wie bei einem Kind vor Weihnachten. Keiner kann die Bescherung erwarten und jeder hofft auf ein schönes Geschenk …
Hochball ist am Samstag, 16. März, 19 Uhr, in der Stadtgartenhalle Saarlouis.
 
Let’s go Royals!!!