13:41:50 09.10.2018

ASC Theresianum kommt gegen Grünberg unter die Räder

Die Zweitliga-Basketballerinnen kassierten gegen Grünberg eine 53:112 (19:53)-Niederlage.
Co-Trainerin Vogel sprach nach der 53:112 (6:29, 19:53, 36:89)-Klatsche vor rund 80 Zuschauern davon, dass ihre Zweitliga-Basketballerinnen des ASC Theresianum von einer „Dampflok“ überfahren worden seien.
„Es war natürlich ein deutlicher Klassenunterschied“, sagte Vogel, die zudem auf die Leistungsträgerinnen Lauren Mortier und Patricia Sagerer sowie Nachwuchskraft Malena Steines verzichten musste. Das machte die Sache natürlich nicht einfacher. Geändert hätte es an der Niederlage aber auch nichts – sie wäre wahrscheinlich nur nicht so deftig ausgefallen. „Wir haben den Mädels irgendwann gesagt, sie sollen nicht aufhören zu spielen, sondern es mit Würde tragen“, sagte Vogel. Grünberg war eben wirklich in allen Belangen überlegen. Ein Beleg: Die Baskets (59) sammelten mehr als doppelt so viele Rebounds wie der ASC (28). „Das ist eine sehr gut getaktete Mannschaft. Die spielen wie ein Uhrwerk“, sagte Vogel. Hinzu kam eine unterirdische Trefferquote – sogar von der Freiwurflinie. Die Mainzerinnen versenkten gerade einmal sechs von 22 Versuchen. „Freiwürfe sind ein Geschenk, das man einfach annehmen muss“, sagte Vogel.
Wenigstens gelang dem ASC noch der Sprung über die 50-Punkte-Marke. Zumindest etwas Ergebniskosmetik. Aber der Aufsteiger kämpfte bis zum Schluss. Ein kleiner Lichtblick: Pearl Henriquez, die als einzige Mainzerin in der Lage war, es körperlich mit den Baskets aufzunehmen und somit mit 17 Punkten die Topscorerin des Mainzer Teams war.
Nach drei Niederlagen in den ersten drei Partien muss sich der Zweitliga-Rückkehrer ohne Frage nun erst einmal kräftig schütteln. „Wir sind vor der Saison sehr realistisch an die Sache herangegangen“, sagte Vogel. „Wir wussten, dass es gegen die starken Teams der Liga so ausgehen kann.“ Dennoch sei die Entscheidung, das Aufstiegsrecht in Anspruch zu nehmen, die richtige gewesen. „Die Regionalliga hätte für uns keinen Sinn gemacht.“ Deshalb gilt: Mund abputzen. „Ich bin mir sicher, dass wir an jeder Niederlage als Team wachsen werden“, sagte Vogel.

ASC: Baumgärtner (6/2 Dreier), Datz, Dötsch (2), Filipova (4), Finke (11), Henriquez (17/1), Kirschbaum, Kostadinova, Pinjic (13), Schnitzler