08:22:19 06.11.2018

QOOL SHARKS verlieren im Frankenderby

Basketball – 2. DBBL Süd, 5. Spieltag
QOOL Sharks Würzburg – DJK Don Bosco Bamberg 71:79 (23:19, 16:14, 15:27, 
17:19, )


Basketball (PW) Bis zum Seitenwechsel sah es so aus, als könnten die 
QOOL Sharks Würzburg die Überraschung schaffen und auch ihr drittes 
Heimspiel der Saison gewinnen. Am Ende mussten sie mit einer 
71:79-Niederlage im Frankenderby gegen die DJKDon Bosco Bamberg 
zufrieden sein – die auf vier Positionen mit starken Ausländerinnen 
besetzten Gäste drehten das Spiel im dritten Viertel mit den Tugenden, 
die die Haie in der ersten Halbzeit gezeigt hatten.


Das war vor allem eine hohe Intensität und Aggressivität in der 
Verteidigung, die den Frauen aus Oberfranken gar nicht schmeckte. Auch 
von einem frühen 0:8-Rückstand ließen sich die QOOL Sharks nicht aus dem 
Konzept bringen, gingen zwischenzeitlich mit zehn Punkten in Führung 
(29:19) und mit einem verdienten 39:33-Vorsprung in die Kabine.


Ab dem dritten Viertel packten dann auch die Bambergerinnen beherzter 
zu, hatten ihre Hände in den Passwegen und teilten einige Male auch mit 
den Ellenbogen kräftig aus. Bis die Haie sich auf die härtere Gangart 
eingestellt hatten, drehten die Gäste – allen voran US-Centerin Victoria 
Waldner (10 Punkte/11 Rebounds) und ihre Landsfrau Da Jonee Hale (30 
Punkte) – den Spielstand auf 54:60 nach dem dritten Viertel.


Vier Minuten später lag die DJK mit 56:68 zum ersten Mal zweistellig 
vorne, und spätestens nach einem Dreier von Ramona Hesselbarth zum 63:71 
war zwei Minuten vor Schluss die Partie zu Ungunsten der 
aufopferungsvoll kämpfenden Haie entschieden. „Wir haben die ersten 
Halbzeit dominiert, aber im dritten Viertel hat Bamberg Gas gegeben. Das 
war das, was wir eigentlich machen wollten“, sagte Sharks-Trainerin 
Janet Fowler-Michel hinterher.


Für Würzburg spielten:
Brianna Ghali 15 Punkte/1 Dreier, Danelle Arigbabu 12, Jessika Schiffer 
12/2, Annette Rieß 9, Alexandra Daub 6, Johanna Michel 5/1, Marja Wahl 
4, Agneta Gocsman 4/1, Franziska Riedmann 3, Jana Ulbig 1, Anna Hanzalek.

Quelle: MainPost